Flexible Montagelösungen für die Medizintechnik
Amberg, Januar 2008:
Das Amberger Montage-Systemhaus bietet seinen Kunden seit mehr als 30 Jahren individuell konfigurierbare Lösungen zur automatischen Montage von Bauteilen. Von der Leistungsfähigkeit der ebenso vielseitigen wie flexiblen Lösungen profitierten bislang vorwiegend Unternehmen aus den Branchen Automotive sowie Elektrotechnik und Elektronikindustrie. IMA baut derzeit den dritten neuen Geschäftsbereich, den Bereich “Medizintechnik” auf. Bereits vor Jahren hat das Unternehmen mit dem Know-how aus der Telekommunikationsbranche mit Erfolg das Segment “Automotive” erschlossen und als neuen Geschäftsbereich etabliert.
Umfassendes Know-how, die über 30-jährige Erfahrung und die Fähigkeit, auf immer neue Anforderungen flexibel zu reagieren, zeichnen das Unternehmen aus. IMA Automation kennt die spezifischen Anforderungen ihrer Kunden und der verschiedenen Märkte und zeigte sich in der Vergangenheit stets in der Lage, diese flexibel und kundennah zu realisieren. Mit diesem hohen Kompetenzpotential wendet sich IMA nunmehr verstärkt auch an Kunden im Bereich Medizintechnik.
Bereits 1986 realisierte IMA das erste Medizinprojekt: Ein Montageautomat für die Montage und Prüfung von Tropfkammern, der in der Reinraumklasse 100.000 (US Fed. Std) betrieben wird. In den 80er und 90er Jahren folgten weitere Aufträge für Anlagen, auf denen Blutfilter, Inhalatoren, Dispenser oder Medizinfilter gefertigt werden. Ende letzten Jahres begannen die Ingenieure von IMA ein Pharma-Grundsystem zu entwickeln. 2007 folgte ein Großauftrag über die Montage von Lanzetten unter Reinraumbedingungen der Klasse 100.000, der im Moment realisiert wird. Mit einem medizintechnikgerechten Ausbau der Montagefläche, ständiger Weiterbildung des Medizin-Projektteams sowie dem Aufbau eines entsprechenden Dokumentationszentrums zur Qualifizierung der Anlagen nach GAMP 4.0 schafft IMA die Voraussetzungen zur Realisierung weiterer anspruchsvoller Projekte in diesem Segment.
Rationelle, hochpräzise Massenproduktion
IMA-Rundtaktsysteme mit Taktraten von bis zu 80 Takten pro Minute und Längstransfersysteme mit bis zu 250 Takten pro Minute erhöhen die Produktion bzw. Konfektionierung kleiner und kleinster Teile (Rundtaktsysteme), aber auch mittlerer und größerer Bauteile mit hohen Fertigungstiefen (Längstransfersysteme) signifikant. Aufgrund des hohen Standardisierungsgrades der Anlagen und durch produktspezifisch angepasste Standard-Baugruppen wird die Flexibilität der Montagelösungen zusätzlich gesteigert.
Die bis dato über 1.500 erfolgreich installierten IMA-Anlagen stehen bei den Kunden für schnelle Verfügbarkeit, kurze Rüstzeiten und multifunktionale Verwendung über lange Zeiträume. Damit lassen sich Produktionszeiten sowie die “time-to-market” spürbar minimieren und Produktionsprozesse sicherer (“failsafe”) gestalten.







